Urnenfriedhof Hungerburg

Ort:
Innsbruck

Architekten:
Arno Fessler, Anton Widauer

Mitarbeiter:
Johannes Junker, Sabine Kopp

Statik:
IMGENA

Bauherr:
Innsbrucker Immobilien Service GmbH 

Der Entwurf reagiert auf die besondere, topographische Situation nördlich der Kirche bzw. des Pfarrhauses. Zwei "Wandwinkel" aus leicht angelehnten, glatten Sichtbetonmauern stützen und terrassieren den steilen Hang in seiner gesamten Breite. Durch diesen landschaftsplanerischen Eingriff entstehen zwei geschützte, kontemplative Räume der Erinnerung.

Der Zugang zum "unteren Graten" erfolgt über den Pfarrgarten durch das Tor zwischen den bestehenden Gebäuden.

Über eine großräumige Treppenanlage erreicht man den "Oberen  Urnengarten" und über eine Stiegenanlage entlang der Ostseite der Kirche gelangt man zurück zum Ausgang und zum "Unteren Urnengarten".

Als Bodenbelag der Urnengärten werden bei den Wegen großformatige Betonplatten mit grüner Rasenfuge vorgeschlagen, die restliche Fläche wird als Rasen ausgebildet.

Die Urnennischen werden, ja nach Wunsch der Hinterbliebenen, mit verschiedenen Natursteinplatten verschlossen, wodurch feine Farbmuster an den Wänden entstehen werden.

Die Anzahl der Wandgräber beträgt ca. 130 Stück, die Anzahl der Erdgräber ca.15.


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