Hallenbad Elisabethinum

Ort:
Axams

Architeken:
Markus Brandstätter, Arno Fessler

Bauherr:
Seraphisches Liebeswerk der Kapuziner

Fertigstellung:
2009

Fotograf:
Markus Bstieler


Das Seraphische Liebeswerk betreut in ihrer größten Einrichtung, dem Förderzentrum Elisabethinum in Axams rund 100 Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderung. Hier finden Betreuungen in Form von Wohngruppen, Kindergarten, Schule und Behindertentherapie jeglicher Art statt.

Den laufend ändernden Anforderungen entsprechend wurde der bestehenden Therapie- Hallenbadbereiche umgebaut.

Der Grundgedanke war, räumlich einen großen Hallenbadbereich zu schaffen, dessen Bereiche nur durch einen transluzenten Paravent voneinander getrennt sind, wovon sowohl das Schwimmbad, als auch die Garderoben profitieren. 

Diese Sichttrennwand wird mittels einer Stahlkonstruktion in Nirosta und beidseitig aufgebrachten blauen, durchscheinenden Interart Clear-PEP Polycarbonatplatten gebildet. Diese haben einen Bodenabstand von ca. 20 cm und eine Höhe von 2,20 m. Am oberen Ende der Wand befindet sich eine indirekte Beleuchtung im Konstruktionszwischenraum.

Der Hallenbadbereich wird mittels 2 Eingängen nach Damen und Herren getrennt, durch die jeweilige Garderobe erreicht.

Farblich tritt die Sichttrennwand im Einklang mit dem Becken in den Vordergrund, die übrigen Bauteile und Elemente wurden bewusst zurückhaltend gestaltet.

Die 2-teiligen und aufklappbaren weißen Garderobenbänke aus Polycarbonat und die weiße Duschvorhänge werden durch den farblichen Kontrast besser wahrgenommen.

Die abgehängte Akustikdecke ist eine weiß gespachtelte STO Decke mit eingebauten Wandflutbeleuchtungen. Die gesamten Böden und Wände sind einheitlich mit Feinsteinzeug, Farbe Sandstein belegt.

An der Westfassade wurden außen Raffstores montiert, die ab der Oberlichtverglasung nach unten geschlossen werden können, und Sonnen- bzw. Sichtschutz bieten.


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